Um in Frischbeton die Qualität sicherzustellen, kommt es darauf an, dass ein vorgegebenes Mischungsverhältnis von Sand, Zement, Zuschlagstoffen und Wasser eingehalten wird. Das Mischungsverhältnis ist in der Bauindustrie das qualitätsbestimmende Merkmal. Eine sehr große Herausforderung bei der Messung des Wassergehaltes in Frischbeton ist der hohe Mineraliengehalt des Zements. Bisherige elektronische Feuchtesensoren zeigen hier bei der Messung der Feuchte, abhängig vom Zementgehalt erhebliche Abweichungen. Man beschränkt sich meistens auf die Messung des Wassergehaltes in der Trockenmischung der sogar nur in Sand der nicht leitfähig ist. Kann man mit einem elektronischen Sensor sowohl die Leitfähigkeit als auch den Wassergehalt von Frischbeton präzise bestimmen, dann besteht die Möglichkeit zusätzliche qualitative Beurteilungen des Frischbetons vorzunehmen.