Schnelle, präzise und zerstörungsfreie Bestimmung der Mauerfeuchte mit der neuen TRIME-Methode

Problemstellung

Die Kenntnis der Feuchte ist von entscheidender Bedeutung bei z.B.:

  • der Diagnose von Feuchteschäden,
  • der Beurteilung der Applikationsmöglichkeit von Imprägnierungen,
  • der Bewertung der Korrosionsgefahr von Bewehrungsstählen und
    der Kontrolle von Sanierungsmaßnahmen.

Bisherige Meßtechniken sind meist sehr störgrößenabhängig, zerstörend oder teuer.

Messtechnikmauerfeuchtemesstechnik

Die TRIME-Technik ist ein dielektrisches Feuchtemeßverfahren auf Basis der ?Time Domain Reflectometry?.
Dabei werden Laufzeiten von elektromagnetischen Impulsen bestimmt, die vom Wassergehalt des zu messenden Materials abhängig sind.
Die Messung erfolgt schnell, präzise und v.a. zerstörungsfrei.
Der Einfluß von Störgrößen wie z.B. des Salzgehaltes ist äußerst gering.


Anwendung

Für die Messung der Mauerfeuchte muß lediglich die Rohdichte des Baustoffs bekannt sein und eingestellt werden.
Es stehen 15 verschiedene Dichtestufen von 1,5 - 2,9 kg/m3 zur Verfügung.
Die Oberflächensonde wird leicht angepreßt und nach etwa 10 Sekunden kann der Meßwert abgelesen werden.
Das mobile System ist klein und handlich. Ein wiederaufladbarer Akku erlaubt bis zu 300 Messungen.

mapping of moisture

Ergebnisse

Mit dem neuen System wurde an einer durch Feuchteschäden massiv betroffenen Natursteinbrücke des 13. Jahrhunderts aus Stubensandstein eine Feuchtekartierung erstellt (siehe Bild oben).
Ein Vergleich mit im Ofen getrockneten Bohrkernen zeigte eine sehr gute Übereinstimmung.
Das Gerät eignete sich auch gut für eine Eingrenzung der Schadensherde und damit eine Verringerung der Bohrkernentnahme.

Unterlagen